Was ist GoBD?
Immer wieder dasselbe: Finanzamt kündigt sich an und Du fragst Dich, ob Deine Kassenführung wirklich wasserdicht ist. Ob alle Daten vorliegen. Ob Du nachweisen kannst, dass nichts manipuliert wurde.
GoBD heißt “Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff”. Sie regeln alle Anforderungen, die der Fiskus an die Buchführung und steuerrelevante Daten stellt, ob elektronisch oder in Papierform. Außerdem sind hier die Richtlinien festgehalten, wie die Finanzverwaltung bei Betriebsprüfungen auf elektronische Daten zugreifen darf. Warum ist es wichtig, genau über die GoBD Bescheid zu wissen? – Um die Ansprüche vom Finanzamt an Deine Buchhaltung zu kennen und um sicherzugehen, was der Prüfer bei einer Steuerprüfung darf und was nicht.
Die GoBD gelten seit dem 1. Januar 2015. Damit lösen sie die vorher wirksamen “Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen” (GDPdU) und die “Grundsätze ordnungsgemäßer DV-gestützter Buchführungssysteme” (GoBS) ab.